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addicted

- mood: ready and fine -
- current gaming: ro monk lvl 71, diablo 2 amazone lvl 45 -
- world talk xp: 28419 -
- project: +7 muffler (ro) -

Whoa. So hab ich mir das mit meinem Internet nicht vorgestellt - meine Eltern beschauen sich verwundert und sagen: du bekommst nur noch jeden zweiten Tag Internet. Ohne hast du uns besser gefallen. (Ohne war ich für sie da.) Ich kümmere mich natürlich auch jetzt noch um das, was Mama wegen ihrem Bänderriß nicht machen sollte.

Aber ein bißchen stark hat es mich wieder eingefangen. Ich hatte an jedem Tag ein Rollenspiel, an dem ich eins wollte, ich habe exzessiv Diablo2 und Ragnarok Online gespielt UND zwischendrin hab ich den einen oder anderen Handgriff im Haus erledigt... aber so wollte ich das gar nicht machen.

Anders herum sollte es sein. Immerhin ist heute der 1. Oktober, und das heißt, mein erstes Semester hat angefangen. Mit Zocken, lange Schlafen und nicht ans Lernen denken, ich glaub ich hab das Studentendasein schon gut verstanden, hehe.

Emotional gehts okay. Nicht gut, aber... I am ready, I am fine. Auf diese traurige Weise, die sagt: hey... meine Krankenversicherung steht noch in der Schwebe, und so lange kann ich auch meine Therapie nicht fortführen, und dann ist da noch die Frage, ob nach der doch etwas längeren Pause noch ein Platz für mich frei ist. Denn zu einem anderen Therapeuten möchte ich nicht.

Obwohl mir grade in den Kopf kommt, daß es vielleicht ganz gut sein könnte - einfach, um eine breitere Fächerung zu bekommen.

1.10.07 15:06, kommentieren

in love with stolen ideas

- mood: bastard gamer from hell -
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- project: +7 muffler (ro) -

"Zynismus ist der erfrischende Versuch, gleichzeitig Humor und schlechte Laune zu haben."

Ich bin nicht ganz sicher, wenns niemand vor mir gesagt hat, ists von mir. Ich bin jedenfalls allein drauf gekommen. Aber - ich find es ganz erstaunlich, immer wieder Menschen zu begegnen, die ganz ähnliche Ideen haben wie ich, ich meine auf eine Weise, die persönlich ist. Klar, es gibt dieses Genre und jenes Genre, es gibt diesen Stereotypen und jenen, aber es gibt auch diese Feinheiten, die berühren, und dann fängt man an zu glauben: das ist doch geklaut.

Aber das ist es eigentlich öfter als gedacht nicht. Die Menschen ticken ähnlich, und sie leben ähnliche Leben, und obwohl die Individualität in uns ihre Spuren hinterläßt (und nicht alle davon schön sind), ist es doch kein Zufall, daß zum Beispiel das Papier ganz unabhängig voneinander zu unterschiedlichen Zeiten und in verschiedenen Erdteilen erfunden worden ist. Und das ist kein Einzelfall.

Darum seh ich es auch nicht so eng, wenn man mal bei mir etwas abkupfert. Das bezieht sich auf das Rollenspiel - schließlich ist der Rollenspielchat im Moment der einzige Ort, an dem meine Kreativität eine Chance von mir erhält

Wenn es also abgekupfert wird, hey, das ist ein Kompliment. Dann war es so gut, daß es nachahmenswert ist, aber man sollte doch nicht vergessen, daß vielleicht jemand anderes auch ein helles, fantasiereiches Köpfchen hat und allein drauf gekommen ist.

2 Kommentare 1.10.07 22:37, kommentieren

you have to write

- mood: conspiratorial -
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Du mußt schreiben. Das hör ich immer wieder, von Leuten die mir lieb sind, aber auch von Menschen, zu denen kein so inniges Verhältnis besteht. Du mußt schreiben, erst am heutigen MIttag wieder, und. Ich schreibe jetzt wenigstens meinen Blog.

Es hat überhaupt nichts mit Zwang zu tun. Es ist ein Anfeuern, meine Begabung zu nutzen, und nur eines hindert mich daran, es wirklich zu tun: ich selbst hab so gar nicht das Gefühl, schreiben zu müssen. Keine Bücher jedenfalls, denn ich gebe es ja zu - da ist dieses Gefühl zu zerbersten, wenn ich nicht regelmäßig Worte hinaus lassen kann. Aber das tu ich ja im Rollenspiel.

Jetzt spüre ich förmlich die Frage um mich driften, ob das schon alles sei.

Äh, ja. Wäre es, wenn diese Frage nicht auch von mir selbst kommen würde... das ist alles schon vertrackt. Einerseits ist Rollenspiel eine himmlische Möglichkeit, gemeinsam mit anderen zu schreiben und sie unmittelbar am eigenen Können teilhaben zu lassen. Und umgekehrt genauso. Man inspiriert sich gegenseitig beim Märchen-Spinnen. Aber ein Buch? Huh. Das würde ja auch viele Menschen erreichen, wenn es Erfolg hat. Und wenn es Erfolg hat, würde es auch viel an den Verfasser zurückgeben.

Dann die Sache mit dem Selbstbewußtsein. Ich hab im Netz schon so viele ambitionierte Jungautoren gesehen mit dem Anspruch, erfolgreich zu werden, ohne daß da für mich abzusehen gewesen wäre, das Mittelmaß zu sprengen. Klingt jetzt arroganter als es gemeint ist, denn jeder kann schreiben, jeder kann schreiben lernen - nur da war noch viel zu lernen. Sagen wir so, ich weiß, daß ich gegenwärtig besser bin.

Was also hält mich auf? I don't know.

2 Kommentare 2.10.07 16:44, kommentieren